Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit – so überzeugst du im Anschreiben
Eine Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit zu schreiben, kann herausfordernd wirken – vor allem im Anschreiben. Wie sprichst du die Pause im Lebenslauf an, ohne dich zu rechtfertigen? Und wie überzeugst du Arbeitgeber davon, dass du genau jetzt die richtige Besetzung bist?
Die gute Nachricht: Auch aus der Arbeitslosigkeit kannst du ein starkes Anschreiben verfassen – ehrlich, motiviert und auf Augenhöhe. In diesem Beitrag zeigen wir dir, worauf es ankommt, welche Formulierungen funktionieren und wie du mit positiver Sprache überzeugst.
Arbeitslosigkeit im Anschreiben: Ja oder nein?
Wenn du dich aktuell in einer Phase der Arbeitslosigkeit befindest, ist das kein Grund zur Sorge – solange du offen, sachlich und aktiv formulierst. Vermeide defensive oder entschuldigende Sätze. Stattdessen gilt: Selbstbewusst auftreten und den Fokus auf deine Stärken und Motivation legen.
Was Arbeitgeber wirklich wissen wollen
Personaler interessieren sich nicht nur dafür, was du gemacht hast – sondern vor allem dafür, was du heute leisten kannst. Nutze dein Anschreiben, um zu zeigen:
- Warum du dich gerade für diese Stelle interessierst
- Welche Stärken du mitbringst
- Was du aus der Zwischenzeit gelernt hast oder wie du sie genutzt hast (z. B. Weiterbildung)
Beispiel-Formulierungen für dein Anschreiben
Hier sind einige Beispiele, wie du deine Situation aktiv und positiv darstellen kannst:
✔ Direkter Einstieg mit Fokus auf Motivation
„Nach einer beruflichen Pause bin ich hochmotiviert, meine Erfahrung als Kaufmann für Büromanagement wieder aktiv einzubringen und Ihre Teams mit vollem Einsatz zu unterstützen.“
✔ Betonung der genutzten Zeit
„Seit meiner letzten Anstellung im Juli 2023 habe ich meine fachlichen Kenntnisse im Bereich Social Media Marketing gezielt durch Online-Weiterbildungen ausgebaut. Nun freue ich mich, dieses Wissen praxisnah bei Ihnen einzubringen.“
✔ Fokus auf Neuanfang und Begeisterung
„Nach einer Phase der beruflichen Neuorientierung suche ich nun mit voller Energie eine neue Herausforderung – besonders Ihr Unternehmen hat mich aufgrund seiner Innovationskraft überzeugt.“
Wichtige Dos & Don'ts im Anschreiben aus der Arbeitslosigkeit
✅ Dos:
- Verwende positive, lösungsorientierte Sprache
- Sprich die Pause ehrlich, aber kurz an – und richte den Blick nach vorn
- Betone deine Motivation, sofort wieder einzusteigen
❌ Don'ts:
- Rechtfertigungen oder Entschuldigungen („Leider…“, „Ich musste…“)
- Unklare Angaben („private Gründe“ ohne Erklärung)
- Passive Formulierungen („wurde gekündigt“, „war gezwungen“)
Fazit: Mit dem richtigen Ton zur Einladung
Ein überzeugendes Anschreiben aus der Arbeitslosigkeit ist möglich, wenn du ehrlich, klar und motiviert formulierst. Verzichte auf lange Erklärungen – fokussiere dich auf deine Kompetenzen, deine Energie und deine Begeisterung für die Stelle. So bleibst du in Erinnerung – und erhöhst deine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch deutlich.
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